Frances Gallert

HI, ICH BIN FRANCES. 
SCHÖN, DASS DU DA BIST.

Ich habe Schule selbst als etwas erlebt, was mich als Schülerin sehr frustrierte. Das klassische Schulsystem sah ich schon damals als überholt an und empfand es als starr und nicht mehr zeitgemäß. Ich litt oft sehr unter dem Leistungsdruck. Durch Yoga fand ich einen Weg, mit diesem Druck und den vielen anderen Herausforderungen eines Teenies umzugehen. Ich rollte morgens meine Matte aus, um kleine Übungen zu machen, die mich zentrierten und fokussierten. So in den Tag zu starten machte für mich einen großen Unterschied. Vor Tests nutzte ich auch bestimmte Atemübungen, um mit der Nervosität besser klarzukommen. 

Schon damals wollte ich unbedingt Lehrerin werden und meine Erfahrungen nutzen, um Schule zu einem schöneren Ort zu machen. Zu einem Ort, der Kinder und Jugendliche bestärkt, ihre Potentiale erkennt und sie zu liebevollen und glücklichen Menschen macht. 

Während meines Lehramtsstudiums setzte ich mich intensiver mit Studien auseinander, die die Wirkung von Achtsamkeit, Meditation und Yoga auf das Lernen und Stresserleben von Kindern und Jugendlichen untersuchten. Die positiven Effekte machten mich neugierig und so vertiefte ich mein Wissen durch die Yogalehrerausbildung bei Spirit Yoga Berlin. Neben meinem Lehrerberuf arbeite ich als Yogalehrerin und gebe Yogaklassen. 

In meinem eigenen Unterricht nutze ich Achtsamkeit als ritualisierten Stundeneinstieg und bringe den Jugendlichen wichtige Strategien bei, um sich selbst zu regulieren, ihre Konzentration zu stärken und ihr Innerstes kennenzulernen. Der positive Effekt inspiriert mich immer wieder und motiviert mich, Achtsamkeit in die Schulen zu bringen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es an der Zeit ist, Achtsamkeitstraining auch in den Schulalltag zu integrieren. Sowohl für Lehrer:innen als auch für Kinder und Jugendliche. 

Ich habe mittlerweile viele Tools, die mir helfen, mich in meiner Arbeit als Lehrerin wieder auf das Wesentliche auszurichten und mit Klarheit, Fokus und Freude in den Unterricht zu gehen. Als Lehrer:innen haben wir eine zentrale Qualifikations-, Bildungs- sowie Erziehungsaufgabe und tragen sowohl zur Stabilität der Gesellschaft als auch zur Weiterentwicklung zukünftiger Generationen bei. Das ist eine große Verantwortung, die Menschen braucht, die in ihrer Kraft sind und ihr volles Potential leben. 

Der Lehrberuf ist jedoch auch sehr intensiv, der tagtäglich viel abverlangt. Die Burnout-Rate bei Lehrer:innen ist hoch und verschiedene Studien weisen immer wieder auf die hohe Belastung im Schulalltag hin. Sehr oft erlebe ich Kolleg:innen, die ihren Spirit verloren haben und nur noch von Stunde zu Stunde hangeln. Viele von ihnen können den Beruf nicht mehr mit Freude ausüben und haben ihren ursprünglichen Antrieb aus den Augen verloren. 

Ich möchte meine Expertise weitergeben und Lehr:innen dabei unterstützen, in ihrer Kraft zu sein, um den Herausforderungen des Schulalltags mit Leichtigkeit und Gelassenheit entgegenzutreten. Ich möchte ihnen durch Achtsamkeit, Meditation und Yoga, Werkzeuge an die Hand geben, die sie selbst während des Alltags nutzen können. Es braucht nicht immer die Veränderung im Außen. Durch die Veränderung der inneren Haltung, kann sich auch viel im Außen bewegen. Das hat jeder selbst in der Hand. 

Glückliche Lehrer sind gute Lehrer! Wenn Lehrer in ihrer Kraft sind und sich selbst mit erlernten Tools regulieren können, dann können sie ihre Erfahrungen auch an ihre Schüler:innen weitergeben. Deshalb zielt mein Ansatz vorrangig auf Lehrer:innen ab. Es ist mein primäres Ziel, Lehrer:innen zu unterstützen, in sich selbst Frieden zu finden und glücklich zu sein. 

Diese Welt braucht – wahrscheinlicher dringender als je zuvor- glückliche Menschen, die in ihrer Mitte sind und mit offenem Herzen leben. Dafür möchte ich einen Beitrag leisten. Das ist meine Mission und dafür gehe ich los. 

Alles Liebe,
Frances