Was sagen die Schüler?

Hallo, 

entschuldige bitte die Verspätung des Blogposts. Aufgrund einer schweren Erkältung, musste ich den letzten Post leider verschieben. Nun geht es mir aber wieder besser und ich freue mich, dir heut ein paar Reaktionen von Schülern & Schülerinnen auf den Focused Moment vorzustellen. Dafür habe ich einige meiner Schüler & Schülerinnen der 12. Klasse interviewt, wie sie den Focused Moment finden und was er ihnen bringt. 

Wie führe ich Meditation am besten in meinen Unterricht ein? 

Um ehrlich zu sein war ich anfangs noch sehr unsicher, wie ich Meditation in meinen Unterricht integrieren könnte und wie ich es so überzeugend darbieten kann, dass sich die Kinder & Jugendlichen auch gut darauf einlassen würden. Ich war absolut überzeugt, dass es der einen oder dem anderen viel bringen würde. Zuerst führte ich es in Klassen ein, in denen bereits alles gut lief und ich eine gute Beziehung zu den Schülern & Schülerinnen hatte. An die Altersstufe angepasst, überlegte ich mir einen guten Weg, die Schüler & Schülerinnen mit dem Focused Moment bekannt zu machen. Dazu wird es auch noch einmal einen eigenen Blogbeitrag geben. 

***By the way, der Name „Focused Moment“ entstand ganz spontan, als ich den Plan für die Englisch-Stunde an die Tafel schrieb und überlegte, wie ich das Stundenritual am besten betiteln sollte. Da kam mir „Focused Moment“ in den Sinn und so prägte sich dieser Name auch gut bei den Schülern & Schülerinnen ein.*** 

Ich war unglaublich fasziniert, wie gut es in den Klassen ankam. Auch wenn es hier und da einzelne Schüler & Schülerinnen gab, die etwas skeptischer waren oder denen es schwerer fiel sich darauf einzulassen, blieb ich dran. Ich setzte mir selbst einen bestimmten Zeitraum, in dem ich – komme was wolle – den Focused Moment als Ritual beibehielt. Am Ende etablierte sich dieses Stundenritual als fester, regelmäßiger Bestandteil in allen Jahrgangsstufen (auch bei schwierigeren Klassen) und die Mehrheit der Schüler & Schülerinnen fand Gefallen daran.

Auch wenn es am Anfang nicht gleich so gut ankommt oder es hier und da Personen gibt, die sich dem verweigern – sei gnädig und orientiere dich an diejenigen, denen es gut tut. Mal ehrlich: keinem schadet es 3-5 Minuten nichts zu tun und die Stille zu genießen, auch wenn man die Übungen nicht immer mitmacht. Hier ist es meiner Meinung nach auch sehr wichtig, dass man für diese Schüler & Schülerinnen Verständnis hat und ihnen gut zuredet. Meditation braucht Übung. Es kann für die Kinder und Jugendlichen am Anfang auch frustrierend sein, wenn ständig Gedanken kommen oder sie sich nicht auf die Übungen einlassen können. Ihnen zu erklären, dass es genau darum geht und wir unseren Geist mit diesen Übungen trainieren können, hat meinen Erfahrungen nach immer gut geholfen. Ich würde meine Erfahrungen dazu gern in einem extra Post mit dir teilen, in dem ich dann auch meine Tipps verrate, die sich als sehr positiv erwiesen haben. 

Ich hoffe das folgende Video gibt dir einen kleinen Einblick, wie bereichernd Meditation für Kinder und Jugendliche sein kann. Meine Schüler & Schülerinnen aus dem Englisch-Kurs der 12. Klasse beschreiben, wie es für sie damals war, als sie zum ersten Mal meditierten und was der Focused Moment für sie gebracht hat. 

Hinterlass mir gern einen Kommentar oder schreib mir, wenn du Fragen hast. 

Bleib gesund, seid gut zu dir & integriere den Focused Moment doch gern mal in deinen Alltag. 

Frances 

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